eTwinning - Nationalagentur lebenslanges Lernen

eTwinning-Donauraumkonferenz 2017

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Am 22. und 23. Juni 2017 fand zum bereits sechsten Mal die eTwinning-Donauraum-konferenz unter dem Titel „Learning, teaching, exchanging - school cooperations in the Danube Region" in Wien statt. Die Veranstaltung entstand in Kooperation zwischen der Nationalagentur Erasmus+ Bildung, der österreichischen eTwinning-Kontaktstelle und dem Bundesminsterium für Bildung, welches den Prioritätsbereich 9 der EU-Strategie für den Donauaraum koordiniert. Zum Thema der Konferenz passend wurde für den ersten Tag das auf der Donau liegende „Bertha von Suttner Schulschiffʺ als Veranstaltungsort gewählt. Der zweite Tag ereignete sich in den Räumlichkeiten der OeAD GmbH.

Insgesamt nahmen 49 Lehrer/innen aus 12 Ländern der Donauregion, die Schüler/innen zwischen 11 und 19 Jahren unterrichten, an der Veranstaltung teil. Durch eTwinning-Plus waren auch heuer wieder Lehrer/innen aus Moldawien und der Ukraine dabei.

Ursula Panuschka, die Leiterin von Erasmus+ Schulbildung und eTwinning Österreich, eröffnete die Konferenz und begrüßte die Teilnehmer/innen gemeinsam mit Harald Schwarz, dem Direktor des Schulschiffs. Im Anschluss erfolgte eine Keynote durch Matthias Makula vom Verein Kulturkontakt. In Vertretung von Jürgen Schick vom Bundesministerium für Bildung referierte er über die EU-Strategie für den Donauraum, insbesondere im Kontext der Bildungskooperationen. Ein weiter Plenarbeitrag wurde von Sebastian Schäffer vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa zum Thema „The future lies downstream – why the Danube Region is the key to further European Integration" beigesteuert. Er rückte dabei schulische Kooperation zwischen den Donauraumstaaten und derern Bedeutung für europäische Integration in den Mittelpunkt. Im Rahmen von Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmer/innen dann Gelegenheit, mögliche Projektthemen zu definieren und in weiterer Folge zu konkretisieren. Der interkulturelle Austausch wurde beim Abendprogramm – einer Innenstadtführung und eines Heurigenbesuchs – erfolgreich weitergeführt.

Der zweite Konferenztag wurde von Ernst Gesselbauer, dem Leiter der Nationalagentur Erasmus+ Bildung eröffnet und stand ganz im Zeichen der Finalisierung der Projektideen durch die Teilnehmer/innen. Nach Einführungen in die eTwinning-Plattform für Anfänger/innen und Fortgeschrittene und der Präsentation eines Best-Practice Beispiels durch Kristina Guggerbauer von der Europäischen Mittelschule Neustiftgasse Wien, hatten die Teilnehmer/innen ausreichend Zeit Ihre Projektideen zu finalisieren und auf der eTwinning-Plattform zu registrieren.

Die diesjährige Donauraumkonferenz war ein großer Erfolg. Insgesamt konnten 15 Projekte neu gegründet werden, wobei alle 12 teilnehmenden Länder in zumindest einem Projekt involviert sind.

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