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Vorschau: eTwinning-Seminare 2017

Auch im zweiten Halbjahr 2017 bietet eTwinning-Österreich eine bunte Auswahl an Seminaren für österreichische Lehrkräfte an.

Auflistung eTwinning-Seminare 2017 

Die Seminare werden auf der eTwinning-Website  laufend ausgeschrieben. Bei Interesse für ein noch nicht ausgeschriebenes Seminar bitte um Kontaktaufnahme unter eTwinning@oead.at oder 01/534 08 632

 

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Ausschreibung: eTwinning-Konferenz „Learning, teaching, exchanging - school cooperations in the Danube Region“ in Wien (22. - 23. Juni 2017)

Donauraum

Am 22. und 23. Juni 2017 veranstaltet eTwinning-Österreich die jährliche internationale eTwinning-Konferenz zur Donauraumstrategie mit dem Titel „Learning, teaching, exchanging - school cooperations in the Danube Region“ in Wien. Eingeladen sind Lehrer/innen aus den Ländern der europäischen Donauraumstrategie, die Schüler/innen zwischen 11 und 19 Jahren unterrichten und die sich für schulische Kooperationen in der Region interessieren. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den Donauraumländern, das Kennenlernen von Beispielen guter Praxis, die Anbahnung zukünftiger grenzüberschreitender Projekte und das Kennenlernen der eTwinning-Plattform unter fachlicher Anleitung. Der erste Veranstaltungstag findet am Wiener Schulschiff statt, der zweite im OeAD-Haus. Die Konferenzsprache ist Englisch. Neben Lehrer/innen aus Österreich, nehmen auch Lehrer/innen aus Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Moldawien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn teil.  

Interessierte Pädagog/innen senden das Antragsformular bis spätestens 31. Mai 2017 auf dem Postweg an die Nationalagentur Erasmus+/eTwinning (es gilt das Datum des Poststempels). Für die Berechnung des Förderbetrags wird auf das Dokument "Erläuterungen zum Auswahlverfahren und zu den Reisekosten" verwiesen. Die Anträge werden nach dem Einsendeschluss in der Nationalagentur evaluiert. Die Antragsteller/innen werden über das Ergebnis des Auswahlverfahrens schriftlich benachrichtigt. Für die ausgewählten Antragsteller/innen übernimmt die Nationalagentur die Konferenzgebühr (inkl. Übernachtungskosten) in der Höhe von EUR 100,00 und leistet einen Zuschuss zu den Reisekosten.

Um vielen unterschiedlichen österreichischen Lehrer/innen die Teilnahme an internationalen Seminaren zu ermöglichen, werden jene Lehrer/innen, die im Schuljahr 2016/17 noch an keiner internationalen eTwinning-Fortbildung teilgenommen haben, bevorzugt. Wichtig: Es wird auch von österreichischen Lehrer/innen, die keine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, die verpflichtende Teilnahme am Abendprogramm erwartet!

Programm

 

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Ausschreibung: Workshop „Make learning accessible: Special Education Needs in my classroom“ in Brüssel (22. - 23. September 2017)

!!! UPDATE (11.04.2017) !!! Das Seminar wurde aus organisatorischen Gründen auf September verschoben - dementsprechend wird die Bewerbung erst wieder im August eröffnet.

Von 22 bis 23. September 2017 (Wochenende, Anreise am Freitag) findet in Brüssel ein europäischer Workshop mit dem Titel „Make learning accessible: Special Education Needs in my classroom“ statt. Die Seminarsprache ist Englisch.

Kurzbeschreibung des Seminars:

According to the TALIS study in 2013, teachers stated that supporting students with special needs were one of their greatest needs. The term "special needs" usually covers those for whom a special learning need has been formally identified because they are mentally, physically or emotionally disadvantaged. ICT can benefit all students, but for those with disabilities it enables them to access learning, gives them greater autonomy, unlocks the potential for those with communication difficulties, etc. The workshop will provide an introduction for teachers who would like to learn how to design lessons and activities for children with social and emotional behavioural difficulties.

Wegen Terminverschiebung werden die Bewerbungen für das Seminar erst ab August möglich sein. In der Zwischenzeit ersuchen wir interessierte Lehrer/innen sich bei uns zu melden etwinning@oead.at.
 

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Ausschreibung: eTwinning-Jahreskonferenz 2017 in Malta (26. - 28. Oktober 2017)

Vom 26. - 28. Oktober 2017 findet die eTwinning-Jahreskonferenz 2017 in Malta statt.

Die Konferenz steht dieses Jahr unter dem Thema Inklusion. Auch heuer treffen sich wieder mehr als 500 europäische eTwinner/innen zum Austausch über bildungspolitische Entwicklungen in Europa.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen:

          • thematische Vorträge  
          • vielfältige Workshops
          • Networking mit Pädagoginnen und Pädagogen aus über 40 Länder

Programm (folgt)

Sprache: Englisch

Interessierte können sich mit dem Antragsformular bis 23. Juni 2017 bewerben. Das Antragsformular bitte auf dem Postweg an die Nationalagentur Erasmus+ Bildung/eTwinning schicken.

Für die ausgewählten Antragsteller/innen übernimmt die Nationalagentur Erasmus+ Bildung/eTwinning die Konferenzgebühr (inkl. Übernachtungskosten für zwei Nächte) in Höhe von EUR 524,00 und leistet einen Zuschuss zu den Reisekosten. Nähere Informationen über die Kostenübernahme finden Sie unter folgendem Link.

Orientierend an den Vorgaben der Europäischen Kommission werden Personen, welche noch nie an einer eTwinning-Jahreskonferenz teilgenommen haben, bevorzugt. Darüber hinaus sollen Pädagoginnen und Pädagogen aus möglichst vielen verschiedenen Schulen und Kindergärten an der Konferenz teilnehmen.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Jahreskonferenz ist ein registriertes eTwinning-Projekt auf www.etwinning.net (Registrierungen sind noch möglich!).

Rückblick: eTwinning-Jahreskonferenz 2016

 

Bewerbungsschluss                          Ansprechperson

23. Juni 2017                                      Nicole Sattler
                                                         nicole.sattler@oead.at

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Internationale Konferenzen nach oben
Thematische Konferenz zur EU-Strategie für den Donauraum (Rückblick)

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Am 9. und 10. Juni 2016 fand in Linz die thematische Konferenz "Learning, teaching, exchanging - school cooperations in the Danube Region" statt. Die Zielgruppe bildeten Lehrer/innen der Donauraumländer, die Schüler/innen zwischen 11 und 19 Jahren unterrichten. Die Veranstaltung wurde von eTwinning-Österreich in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) organisiert. Das BMBF koordiniert den Prioritätsbereich 9 der EU Strategie für den Donauraum. Als Veranstaltungsort wurde dieses Mal die Bundeshandelsakademie Linz Rudigierstraße gewählt. Die Schule führte bereits mehrere internatinale Erasmus+/eTwinning-Projekte mit Schulen aus dem Donauraum durch.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den Donauraumländern, das Kennenlernen von Beispielen guter Praxis, die Anbahnung zukünftiger grenzüberschreitender Projekte und das Kennenlernen der eTwinning-Plattform unter fachlicher Anleitung.

Die Keynote der Veranstaltung wurde von Sebastian Schäffer vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa zum Thema „Cooperation in the Danube Region – a (new) narrative for European integration?“ beigesteuert. Er rückte dabei die Bedeutung der Kooperation zwischen den Donauraumstaaten im Bildungsbereich in den Mittelpunkt und präsentierte einige bereits bestehende Beispiele guter Praxis. Die DRC Danube Rectors‘ Confernce“ bezeichnete er als Vorbild für neue Kooperationen im Schulbereich.

Weitere Plenarbeiträge lieferten Jürgen Schick vom Bundesministerium für Bildung und Frauen und Romana Sadravetz von der Europaregion Donau-Moldau. Jürgen Schick lieferte einen Rückblick auf bisherige Aktivitäten im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum und ordnete das Seminar für die Teilnehmer/innen in die EU-Strategie ein. Romana Sadravetz zeigte Möglichkeiten für deutsche, tschechische und österreichische Schulen in der Donau-Moldau-Region auf (z.B. Wettbewerbe etc.). Sie verwies auch auf andere Europaregionen im Donauraum.

Schüler/innen und Lehrer/innen präsentierten zudem verschiedene Projekte der Schule und rundeten das Programm charmant ab. Schwerpunkt der Veranstaltung war die Projektarbeit und die Vernetzung. Eine Schulung für die eTwinning Plattform war ebenfalls integraler  Bestandteil der Konferenz.

Am Abend des ersten Tages stand ein vom Landesschulrat für Oberösterreich organisierter und vom Land OÖ finanzierter Empfang im oberösterreichischen Landhaus auf dem Programm. Fachinspektorin Karin Steppan als Vertreterin des Landeshauptmanns Pühringer und des LSR- Präsidenten Enzenhofer, und Gisela Gutjahr, die EU-Koordinatorin des Landesschulrats für Oberösterreich begrüßten die internationalen Teilnehmer/innen.

Die Konferenz war ein großer Erfolg. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Schulkooperationen im Donauraum wurde auch direkt an neuen Projektideen gearbeitet. Nach 1,5 Tagen konnten von den teilnehmenden Lehrer/innen 12 neue grenzüberschreitende Erasmus+/eTwinning Projekte präsentiert werden.

Veranstaltungsrückblick auf Englisch

Programm

Presseaussendung im Vorfeld der Veranstaltung

 

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Seminare nach oben
Allgemeine Informationen zu den österreichischen Schulungen

eTwinning Schulungen sollen in kurzer und kompakter Form den Einstieg in die europäische Aktion eTwinning erleichtern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren Wissenswertes zur eTwinning Plattform und haben auch selbst die Möglichkeit unter fachkundiger Anleitung, die ersten Schritte in der eTwinning Welt (Registrierung, Suche von Partnerschulen etc.). auszuprobieren. Informationen zur Projektarbeit und zu interkultureller Kommunikation runden die Veranstaltung ab.

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Languages Make Us Stronger: Feiern Sie mit uns den Europäischen Tag der Sprachen und bejubeln Sie die besten eTwinning-Projekte des Jahres 2017

Auf Initiative des Europarats in Straßburg wird seit 2001 jedes Jahr am 26. September der Europäische Tag der Sprachen gefeiert. 2017 feiern die Nationalagentur Erasmus+ Bildung, der Stadtschulrat für Wien und die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich gemeinsam den Europäischen Tag der Sprachen mit dem thematischen Schwerpunkt Inklusion.

Europas sprachliche Vielfalt wird von Wiener Schulen in vielfältiger Weise aufgezeigt. Highlight am Nachmittag ist die feierliche Verleihung des eTwinning-Preises an die besten Projekte des Jahres 2017. Anschließend kann Sprachenvielfalt mit und rund um Pippi Langstrumpf erlebt werden. Die Europäische Kommission – Vertretung in Österreichhat sich hierfür einige spannende Aktivitäten überlegt! Begleitet wird die Veranstaltung von einer Ausstellung der Schulklassen über Methoden und Projekte zum Thema Sprachen.

Feiern Sie mit uns! Sehen Sie sich an, welche Innovationen, Projekte und Ideen zum Thema Inklusion und Sprachenvielfalt in den Klassenzimmern umgesetzt werden, und holen Sie sich Ideen und Impulse für Ihren Unterricht!

Tag der Sprachen & eTwinning-Preisverleihung 2017 | 26. September 2017 | 10:00 -15:00

Haus der Europäischen Union | Wipplingerstraße 35 | 1010 Wien

 

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eTwinning-Preisverleihung 2016 (Rückblick)

 NMS Weitensfeld

Die Nationalagentur Erasmus+ Bildung prämiert jedes Jahr erfolgreiche eTwinning-Projekte österreichischer Schulen und Kindergärten. Dieses Jahr wurden drei Schulen mit dem begehrten Preis gewürdigt.

Die Neue Mittelschule Weitensfeld (Kärnten) wurde für ihr Projekt "Gemeinsame Wurzeln – Ferrovia Transalpina, die Süd- und die Karstbahn, Gleise für drei Völker" mit dem ersten Preis ausgezeichnet. "Schön, dass du da bist" hieß das zweite prämierte Projekt, an dem die Europavolksschule Goldschlagstraße Wien mit einer Partnerschule aus Deutschland gemeinsam arbeitete. Das BG/BRG Ingeborg Bachmann aus Klagefurt erreichten für das Projekt "Operationszonen Alpenvorland und Adriatisches Küstenland 1943 bis 1945" den dritten Rang. Alle drei Schulen erhielten auch das eTwinning-Qualitätssiegel.

Weitere Schulen, das BG Maroltingergasse (Wien), die Neue Mittelschule Gaming (NÖ), die Volksschule Oberwart (Burgenland), die Volksschule Scheffau (Salzburg) und die Volksschule St. Peter am Wimberg (OÖ) wurden ebenfalls mit dem eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Zur Presseinfo

Zur APA-Fotogalerie

Die Preise werden von eTwinning-Österreich, Ars Electronica Center Linz, Haus der Musik Wien, Onilo und Samsung zur Verfügung gestellt. Wir möchten uns an dieser Stelle für die Unterstützung der Sponsoren bedanken und freuen uns auf eine tolle Veranstaltung.

Ars Electronica

Haus der Musik klein

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Mit eTwinning in den Fußstapfen von Marie Curie

5 Fragen an Marlene Ruiter-Gangol, Volksschule Oberwart

Die Kinder der 3ea-Klasse der Volksschule Oberwart strahlen vor Freude - sie und ihre Klassenlehrerin Marlene Ruiter-Gangol gewannen den europäischen eTwinning-Preis 2016 in der Sonderkategorie für Projekte mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Die europäische Jury verlieh den Preis, der nach der Nobelpreisträgerin Marie Curie benannt ist, dem eTwinning-Projekt „Young Scientists“. Wir haben Marlene Ruiter-Gangol in der großen Pause angerufen.

Volksschule Oberwart


o Frau Ruiter-Gangol, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Auszeichnung! Wie war die erste Reaktion in der Schule, als Sie darüber erfahren haben?

Wir Lehrerinnen und Lehrer des Projektes gründeten eine Facebookgruppe zum Projekt und wir wussten daher bereits am Samstag, dass unser Projekt zu den Siegerprojekten gehört. Die Freude war riesengroß. Wir haben sehr gehofft, dass wir uns wieder persönlich treffen können, wie damals bei der Preisverleihung in Lissabon. Unsere Kollegin aus Madeira hat uns dann zu einem Treffen bei ihr eingeladen und wir überlegen alle ganz ernsthaft, uns dort zu treffen. Insgesamt arbeiteten Schulen aus mehr als 20 Ländern an diesem Projekt mit.

In der Schule sind jetzt die anderen Lehrerinnen neugierig geworden. Wir werden demnächst unser Projekt allen anderen Schülerinnen und Schülern an der Schule vorstellen. Meine Kinder werden ein paar ausgewählte Versuche vorbereiten und den anderen Kindern zeigen. Wir planen eine Präsentation in Form von Rätseln und meine Kinder sind natürlich sehr, sehr stolz.

Die Startseite in Facebook von eTwinning-Österreich habe ich den Eltern der Kinder weiter geschickt, viele Eltern haben schon am Wochenende gratuliert und in der Schule haben wir mit den Kindern gefeiert. Natürlich fragten die Kids sofort, was sie gewonnen haben. Da eTwinning für sie sehr stark verbunden ist mit der Torte, die sie bei der Preisverleihung in Wien auf die Bühne bringen durften, habe ich heute eine Torte für die Klasse bestellt, natürlich mit dem eTwinning-Logo. Die werden wir dann als Belohnung verspeisen.

VS Oberwart mit Torte

o Es ist ja nicht ihr erstes eTwinning-Projekt, das eine europäische Auszeichnung erhalten hat. Vor drei Jahren haben Sie mit „Intercultural dialogue through fairy tales, drama and art“ den Mevlana-Preis für interkulturelles Verständnis im europäischen Wettbewerb gewonnen. Können Sie uns Ihr Erfolgsrezept verraten?

Ich hatte das Glück auf der eTwinning-Plattform genau die Kolleginnen und Kollegen zu treffen, mit denen die Zusammenarbeit einfach perfekt funktioniert. Wir mögen uns alle sehr gerne, planen gemeinsam und diese Planungen sind wirklich genial, jede Idee ist willkommen und unsere Projekte sind meist eine Kombination von vielen Ideen. Das ist sicher der Grundstein für den Erfolg – der Spaß beim Planen und dann bei der Durchführung. Als wir uns dann bei der zuvor erwähnten eTwinning-Konferenz in Lissabon tatsächlich kennen lernen konnten, war das einfach wunderbar. Wir hatten alle das Gefühl, uns schon unendlich lange zu kennen, es war ein Gefühl der Vertrautheit und wir haben gewusst, dass wir noch viele andere Projekte gemeinsam machen möchten. Niemand von uns will darauf verzichten, es sind immer wieder die gleichen Kolleginnen und Kollegen dabei, einfach weil wir gut miteinander arbeiten können.

o Was hat den Kindern an dem Projekt am meisten gefallen?

Auf jeden Fall das Experimentieren. Die vielen Versuche und der virtuelle Besuch in den verschiedensten Klassenzimmern Europas. Toll war, dass auch ein paar „ältere“ Kinder Versuche zeigten, die wir zwar nicht nachmachen konnten, weil wir einfach die Mittel dazu an unserer Schule nicht haben, an denen wir aber via Skype dennoch teilnehmen konnten. Fast alle Kinder experimentieren gerne und wir haben alle nicht gewusst, wie viele verschiedene Versuche es zu einem Thema geben kann. Einige Versuche waren natürlich besondere Highlights wie z.B. der Versuch, bei dem wir einen Regenbogen aus Milch, Honig und Sirup herstellten, den die Kinder nachher als „Shake“ trinken konnten oder der Ausbruch des Vulkans mit Wasser, Öl und einer Magnesiumkapsel.

 

 o Wie haben Sie das Twinnen in den Unterricht eingebettet?

Die Themenbereiche sind allesamt Teil des Lehrplanes, müssen bzw. sollten daher ja ohnehin durchgenommen werden. In unserem Fall haben wir die Planung des Unterrichtes teilweise anderen Schulen überlassen und die Durchführung dann gemeinsam gemacht. Bis jetzt waren alle unsere Projekte Teil des Lehrplans und somit voll in den Unterricht integriert.

o Und wenn es kein Geheimnis ist - an welchem Projekt arbeiten Sie denn jetzt gerade?

Unser neues Projekt heißt eTwinning Tree. Ursprünglich wollten wir uns bei eTwinning dafür bedanken, dass wir uns über die Plattform kennenlernen durften und suchten nach etwas Nachhaltigem. Da wurde die Idee geboren, in jedem Land einen eTwinning Baum zu pflanzen, ein typisches Bäumchen für jedes teilnehmende Land. Die Kinder hat das tief beeindruckt. Wir setzten an unserer Schule einen Kirschen- und einen Apfelbaum und die Kinder gehen täglich vorbei, für sie sind das die eTwinning-Bäume und so war es auch in den anderen Staaten. Einer meiner Schüler meinte: „Wenn mein Sohn einmal hier in die Schule kommt, dann wird er einen Apfel essen vom Baum, den wir gepflanzt haben!“ Ich fand den Satz ziemlich beeindruckend. Nach dem Pflanzen der Bäume kam dann der Anschlag in Frankreich und aus Solidarität zu unserer französischen Kollegin entstanden die „Peace Trees“ in allen Staaten, zu Weihnachten wurden es dann die „Christmas Trees“ und nun schreiben wir gerade ein gemeinsames Online Book über einen „Magic Tree“. Jede Schule schreibt einen Teil dazu und es ist sehr interessant, was die Kinder für Phantasien entwickeln und wie die Geschichte weiter geht. Mal sehen, was das Jahr noch bringt, die Ideen gehen uns nicht aus!

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg beim Twinnen!

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eTwinning-Preisverleihung 2015 (Rückblick)

Kinder mit Torte 

Die österreichische eTwinning-Koordinierungsstelle prämierte auch heuer wieder die besten österreichischen eTwinning-Projekte mit wertvollen Preisen. Die feierliche Prämierung erfolgte am 23. September im Haus der EU in Wien.

Insgesamt wurden 11 Projekte ausgezeichnet, erstmals wurde auch ein Anerkennungspreis für aTwinning vergeben. Hier die Preisträger:

1. Preis + Qualitätssiegel: Volksschule St. Peter am Wimberg und Volksschule Schwarzach für das Projekt "Schwarze Petra"

2. Preis + Qualitätssiegel: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Maroltingergasse, Wien 16 für das Projekt "Génération Smartphone",

3. Preis + Qualitätssiegel: Neue Mittelschule Weitensfeld, für das Projekt "Sprichwörter und Redwendungen im Bild"

Weiters erhielten noch sieben Schulen das österreichische eTwinning-Qualitätssiegel und wurde auch der aTwinning Anerkennungspreis verliehen.

Im Rahmen des Festakts wurde auch das zehnjährige Jubiläum von eTwinning gefeiert. Als Gratulanten stellten sich unter anderem Heidrun Strohmeyer vom Bundesministerium für Bildung und Frauen, Jörg Wojahn vom Haus der EU und Heinz Josef Zitz vom Landesschulrat für Burgenland ein, der auch die Festrede für die mehr als 100 Besucher/innen beisteuerte.  Die Abstimmung für den bei der Preisverleihung gestarteten Wettbewerb um das "eTwinning-Projekt des Jahrzehnts" ist noch bis 10.Oktober um 10:10 Uhr hier möglich.

Fotogalerie

Presseaussendung

Das Programm der Preisverleihung

eTwinning-Österreich bedankt sich herzlich bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung:

Ars Electronica

Haus der Musik klein

Microsoft klein

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