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Thematische Konferenz zur EU-Strategie für den Donauraum (Rückblick)

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Am 9. und 10. Juni 2016 fand in Linz die thematische Konferenz "Learning, teaching, exchanging - school cooperations in the Danube Region" statt. Die Zielgruppe bildeten Lehrer/innen der Donauraumländer, die Schüler/innen zwischen 11 und 19 Jahren unterrichten. Die Veranstaltung wurde von eTwinning-Österreich in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) organisiert. Das BMBF koordiniert den Prioritätsbereich 9 der EU Strategie für den Donauraum. Als Veranstaltungsort wurde dieses Mal die Bundeshandelsakademie Linz Rudigierstraße gewählt. Die Schule führte bereits mehrere internatinale Erasmus+/eTwinning-Projekte mit Schulen aus dem Donauraum durch.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den Donauraumländern, das Kennenlernen von Beispielen guter Praxis, die Anbahnung zukünftiger grenzüberschreitender Projekte und das Kennenlernen der eTwinning-Plattform unter fachlicher Anleitung.

Die Keynote der Veranstaltung wurde von Sebastian Schäffer vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa zum Thema „Cooperation in the Danube Region – a (new) narrative for European integration?“ beigesteuert. Er rückte dabei die Bedeutung der Kooperation zwischen den Donauraumstaaten im Bildungsbereich in den Mittelpunkt und präsentierte einige bereits bestehende Beispiele guter Praxis. Die DRC Danube Rectors‘ Confernce“ bezeichnete er als Vorbild für neue Kooperationen im Schulbereich.

Weitere Plenarbeiträge lieferten Jürgen Schick vom Bundesministerium für Bildung und Frauen und Romana Sadravetz von der Europaregion Donau-Moldau. Jürgen Schick lieferte einen Rückblick auf bisherige Aktivitäten im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum und ordnete das Seminar für die Teilnehmer/innen in die EU-Strategie ein. Romana Sadravetz zeigte Möglichkeiten für deutsche, tschechische und österreichische Schulen in der Donau-Moldau-Region auf (z.B. Wettbewerbe etc.). Sie verwies auch auf andere Europaregionen im Donauraum.

Schüler/innen und Lehrer/innen präsentierten zudem verschiedene Projekte der Schule und rundeten das Programm charmant ab. Schwerpunkt der Veranstaltung war die Projektarbeit und die Vernetzung. Eine Schulung für die eTwinning Plattform war ebenfalls integraler  Bestandteil der Konferenz.

Am Abend des ersten Tages stand ein vom Landesschulrat für Oberösterreich organisierter und vom Land OÖ finanzierter Empfang im oberösterreichischen Landhaus auf dem Programm. Fachinspektorin Karin Steppan als Vertreterin des Landeshauptmanns Pühringer und des LSR- Präsidenten Enzenhofer, und Gisela Gutjahr, die EU-Koordinatorin des Landesschulrats für Oberösterreich begrüßten die internationalen Teilnehmer/innen.

Die Konferenz war ein großer Erfolg. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Schulkooperationen im Donauraum wurde auch direkt an neuen Projektideen gearbeitet. Nach 1,5 Tagen konnten von den teilnehmenden Lehrer/innen 12 neue grenzüberschreitende Erasmus+/eTwinning Projekte präsentiert werden.

Veranstaltungsrückblick auf Englisch

Programm

Presseaussendung im Vorfeld der Veranstaltung